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Glückliche Paare, bewegende Momente

Protestantische Kirche für Ludwigshafen feierte Pop-up-Trautag

Zum zweiten Mal hat die Protestantische Kirche für Ludwigshafen Pop-up-Trauungen gefeiert. Das bedeutet: Einfach in der hochzeitlich geschmückten Melanchthonkirche vorbeikommen, ein kurzes Vorgespräch führen, durch den Luftballon-Bogen vor den Altar treten und den Trau-Segen empfangen. Elf Paare erlebten so unvergessliche Momente, davon waren vier spontan ohne Anmeldung erschienen.

"Es war das i-Tüpfelchen", "sehr schön" oder "die Worte der Pfarrerin haben genau zu uns gepasst", lobten die Frisch-Gesegneten. Alle Paare erhielten den Segen für ihre Liebe – egal, ob sie bereits standesamtlich verheiratet waren oder nicht. Einige Paare holten ihre kirchliche Trauung nach, darunter ein Paar, das bereits vor 30 Jahren das erste Mal Ja zueinander gesagt hat.

Andere wiederholten ihr Trauversprechen und genossen die Segnung. Sarah und Steffen Schrotz sind auch schon lange verheiratet – standesamtlich wie kirchlich. Jetzt wollten sie, dass ihre sechs Jahre alte Tochter den Moment vor dem Altar miterlebte. Und Thomas Wolf, der an der Seite seines Mannes stand, meinte: "Man kann nicht genug Segen bekommen."

Auch die fünf Pfarrerinnen und Pfarrer waren von den Pop-up-Trauungen sehr bewegt und die eine oder andere Träne floss auch bei ihnen. "Es war echt, berührend und sehr intensiv", brachte es Pfarrerin Frauke Fischer auf den Punkt. "Bei den Pop-up-Trauungen geht es nur um zwei Menschen, die ihre Liebe segnen lassen wollen und nicht um die Deko und das ganze Drumherum." Sie war mit ihren Kolleginnen Susanne Schramm, Birgit Kiefer und Theresa Gilcher sowie mit Stadtjugendpfarrer Florian Grieb vor Ort.

Fotos: Prot. Dekanat LU/Wagner