Vier Hände und vier Füße statt Orchester
"Peter und der Wolf" gehört zu den bekanntesten klassischen Musikstücken für Kinder. Am Sonntag, 20. September, erklingt das Werk in der Lukaskirche – allerdings nicht wie gewohnt mit einem ganzen Orchester, sondern allein an der Orgel.
Die Geschichte erzählt, wie Peter gemeinsam mit Tieren einen gefährlichen Wolf überlistet. Dabei wird jede Figur durch ein bestimmtes Instrument und eine eigene Melodie dargestellt. Mit diesem sinfonischen Märchen wollte Sergei Prokofjew Kindern die Instrumente in einem Orchester spielerisch nahebringen.
Auch an der Orgel bleibt das Grundprinzip des Werks erhalten, wobei die Instrumente durch entsprechende Klangfarben an der Orgel "ersetzt" werden. So lässt sich "Peter und der Wolf" neu entdecken und erleben.
Die Aufführung am 20. September nutzt eine Bearbeitung für Orgel-Duo von Heinrich E. Grimm. Er hatte das Werk bereits 2003 zunächst für Orgel zu zwei Händen übertragen. Im Jahr 2024 entstand daraus eine neue Fassung für Orgel zu vier Händen (und vier Füßen). Sie gibt zahlreiche Details der ursprünglichen Orchestermusik noch differenzierter und klanglich überzeugender wieder.
An der Orgel musizieren der protestantische Bezirkskantor Tobias Martin und der katholische Dekanatskantor Georg Treuheit. Beate Martin ist die Erzählerin, die durch die Geschichte führt. yvw
Info
Sonntag, 20. September, 16 Uhr
"Peter und der Wolf"
Protestantische Lukaskirche, Kurfürstenstraße 46, Ludwigshafen-Süd
Eintritt frei, Spenden willkommen

