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An was soll man sich orientieren?

Ulla Faber greift in ihrem Werk "Das perfekte Ich" das Thema Schönheitswahn auf. Bild: Ulla Faber

Das Goldene Kalb ist ein Symbol für materielle Gier und die Abkehr von moralischen Werten. Es steht für die Loslösung vom Gott und die Hinwendung zu selbstgemachten Sicherheiten. Diesem zeitlosen Motiv zwischen Mythos, Religion und Gesellschaftskritik widmet sich eine Ausstellung der regionalen Künstlergruppe "Treidler". Sie ist vom 2. August bis 13. September in der Melanchthonkirche zu sehen.
 
Die Werke setzen sich mit Wertverlust, Konsum und Sehnsüchten auseinander. Durch die unterschiedlichen künstlerischen Positionen entsteht ein vielschichtiger Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. Zu sehen sind Arbeiten von Ulla Faber (Malerei), Susanne Geiger (Holzdruck), Joe Hanisch (Malerei), Ingrid Hess (Malerei), Isolde Hesse (Skulptur), Friedlinde Hüther (Installation), Karin Klomann (Malerei), Ulrike von Münchhausen (Malerei), Adam Tumele (Skulptur) und Dimana Wolf (Malerei).

Die Ausstellung wird von der Veranstaltungsreihe "Art Aperitivo" begleitet. Die Gespräche mit Fachleuten regen dazu an, sich über Impulse rund um das Thema "Goldenes Kalb" auszutauschen. red/yvw
 

Info

Sonntag, 2. August, 17 - 19 Uhr
Das Goldene Kalb 
Vernissage mit einer Einführung von Kunsthistorikerin Ursula Dann
Protestantische Melanchthonkirche, Maxstraße 38, Ludwigshafen-Mitte

Öffnungszeiten Ausstellung: 2. August bis 13. September
Montag bis Freitag 10 - 19 Uhr sowie sonntags vor und nach den Gottesdiensten

jeweils donnerstags, 19 - 20.30 Uhr
"Art Aperitivo": Sehnsucht – Das Loch in der Mitte 
Protestantische Melanchthonkirche, Maxstraße 38, Ludwigshafen-Mitte

  • 13. August
    Anatomie des Vermissens: Warum ist Haben oft langweiliger als das Wollen?Gespräch mit Psychotherapeutin Irene Berkenbusch-Erbe
  • 27. August
    Süchtig nach Sehnsucht?: Wann genießen wir das Leben und wann betäuben wir uns nur?
    Gespräch mit Sozialpädagogin Susanne Götz
  • Termin wird noch bekanntgegeben
    Vom Götzen zum Gefährten – Körperbilder: Warum ist das "Loslassen" oft schwerer als Krafttraining?
    Gespräch mit Physiotherapeut Dominik Lück

Infos auch unter amlutherplatz.de