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Abschottungspolitik: Was steckt wirklich dahinter?

"Kein Land für Niemand" zeigt, wie sich Politik persönliche Schicksale bestimmen. Foto: Hasan Sharifi/fundus-medien.de

Am Mittwoch, 20. Mai, zeigt das Café Asyl einen Dokumentarfilm, der aufrütteln will: "Kein Land für Niemand" stellt die verschärfte Migrationspolitik in Frage.

Der Film beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft - aber auch auf ziviles Engagement. Er begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer und erzählt von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken nach Deutschland gelangt sind.

Die Dokumentation lässt die Geflüchteten zu Wort kommen. Gleichzeitig blickt sie auf innenpolitische Debatten, mediale Erzählungen und gesellschaftliche Stimmungen, die Migration zunehmend als Bedrohung darstellen. Welche Dynamik steckt hinter dieser Entwicklung? Das analysiert "Kein Land für Niemand" im Gespräch mit Aktivistinnen und Aktivisten, Forschenden und Publizistinnen. Der Film fragt, ob Migration tatsächlich das zentrale Problem ist – oder ob andere Ursachen hinter dem Rechtsruck in Gesellschaft und Politik stecken. red/yvw

Info

Mittwoch, 20. Mai, 18.30 Uhr
"Kein Land für Niemand - Abschottung eines Einwanderungslandes"
Gemeindehaus der Protestantischen Christuskirche, Kirchplatz 3, Ludwigshafen-Mundenheim