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Ukraine-Krieg: Ludwigshafen erinnert und mahnt

Frieden für die Ukraine scheint selbst nach einem Jahr Krieg noch immer fern zu sein. Foto: Fundus/Anne Thorau

Frieden für die Ukraine scheint selbst nach einem Jahr Krieg noch immer fern zu sein. Foto: Fundus/Anne Thorau

Ein Jahr Krieg – ein Jahr lang Schrecken, Angst und Leid in der Ukraine. Am 24. Februar jährt sich der Angriff Russlands. Mit einer Mahnwache, einem Friedensgebet und einer Kundgebung erinnern Christen, der Verein Kinderhilfe Ukraine und andere Initiativen an diesen unrühmlichen Tag. Unter dem Motto "Stand with Ukraine" laden sie am Freitag, 24. Februar, zu diesen Veranstaltungen ein:

  • 6 bis 8 Uhr: Mahnwache auf dem Berliner Platz
  • 19.15 Uhr: Friedensgebet auf dem Lutherplatz
  • 19:45 Uhr: Kundgebung auf dem Lutherplatz

Zudem gedenken die protestantische und katholische Kirchengemeinde Ruchheim in einem gemeinsamen ökumenischen Friedensgottesdienst am 24. Februar, 18 Uhr, in der Protestantischen Kirche Ruchheim (Fußgönheimer Straße 22) diesem Tag. 

Dekan Paul Metzger macht deutlich, dass die Evangelische Kirche für Ludwigshafen mit allen mitfühlt, die unter dem Krieg leiden. "Ihnen sind wir nahe. Ihnen helfen wir – so gut wir können." Das gebiete die Menschlichkeit und die Nächstenliebe und sei Auftrag der Kirche.

Der Dekan verurteilt Krieg als Versagen der Menschlichkeit: "Wer Krieg führen will, vergisst sich selbst und nimmt Schaden an seiner Seele. Wer Krieg führen muss, um sich selbst zu retten, ist arm dran. Er leidet und ist bedroht. Er braucht Hilfe." Die Aufgabe der Kirche sieht er darin, diese Unterstützung zu leisten und sich für eine friedliche Lösung einzusetzen. yvw